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Südafrika, Safari

Wie du deinen Purpose finden kannst – Teil 2

Bevor ich auf die Aufgaben eingehe, mit denen du deinen Purpose / dein Why finden kannst, möchte ich einige wichtige Punkte klären, die oft falsch eingeschätzt werden. Wenn man diese Punkte (meiner Erfahrung nach) missachtet, rennt man oft an seinem wahren Kern vorbei…

 

Muss man mit seinem Purpose Geld verdienen?

Nein. Dein Ziel sollte aber sein so viel Zeit wie möglich mit deinem Purpose zu verbringen. Egal ob du damit Geld verdienst oder nicht. Wenn du kein Geld damit verdienst, solltest du eine Einnahmequelle finden und erschaffen, damit du viel Zeit für dich und deinen Purpose hast.

 

Viele Menschen machen den Fehler und denken zuerst darüber nach WIE sie etwas umsetzen

Ich kenne es selbst: man hat eine Idee (ich habe gefühlt 1000 Ideen am Tag ;-)), in der nächsten Sekunde wird diese sofort verworfen. Da man denkt “Oh je, WIE soll ich das denn machen? WIE soll das denn gehen?” Diese Angst tötet die Idee sofort. Die Frage nach dem WIE ist tötlich. Diese Frage  ist das schlechteste was man machen kann. Wichtig ist, alle Ideen zuzulassen. Am Besten legst du eine Ideen-Liste an. Trage dort alle Ideen ein, die dir in den Sinn kommen, einfach ohne Bewertung. Ohne Bewertung von dir oder jemand anderem. Wenn du die Ideen sacken lässt und nach ein paar Tagen / Stunden wieder darauf schaust, wirst du wissen, welche Idee sich toll anfühlt. WAS du umsetzen und haben möchtest. WIE das passieren wird und WIE du das umsetzen kannst, das wird folgen. Wichtig ist erst einmal zu wissen was du haben möchtest. Das WIE kommt später.

 

Deinen Purpose findest du nicht im Außen

Deinen Purpose findest du in der Stille. Im EinsSein mit dir selbst. Wenn du deine Seele spürst, wenn du dich wahrnimmst und wenn du in der Freude bist. Also renne nicht weiter, sondern mache eine Pause. Dafür brauchst du nicht in den Urlaub fliegen, vielleicht reicht ein Ausflug in die Natur. Immer und immer wieder. Oder ein paar gemütliche Stunden auf der Couch, im Bett oder an deinem Lieblingsort. Wichtig ist, dass du zu dir kommst. Das kann auch beim Sport sein, beim Yoga oder in der Meditation.

Deinen Purpose findest du in der Stille. In dir. Und nur in dir. Dafür brauchst du keinen Kaffee, dafür brauchst du keine ShoppingTour, dafür brauchst du keinen teuren Urlaub, dafür brauchst du NICHTS. Denn du bist schon da. Du bist alles, was du hast und jemals haben wirst. Alles ist bereits in dir. Gehe in die Stille, in die tägliche Stille. Lass deinen Verstand ruhig werden und lausche der Seele. Lerne aus deinen Erfahrungen. Die Seele sagt dir, was ihr gut tut indem du aus den Erfahrungen lernst. Mache die folgenden Aufgaben aus Teil 3, und beobachte DICH. Wer bist du? Was gefällt dir? Was magst du überhaupt nicht? Was möchtest du erschaffen?

 

Beginne mit einem Purpose-Buch und habe es immer bei dir

Am einfachsten ist es, wenn du ein Purpose-Buch erstellst oder einen Purpose-Eintrag auf dem Handy. Somit hast du es immer bei dir. Ich notiere meine Gedanken bspw. in einer Cloud Version. Somit kann ich von fast überall darauf zugreifen. Egal ob ich im Wald spazieren bin oder im Cafe sitze. Dir werden Ideen und Gedanken einfallen. Egal ob unter der Dusche, beim Aufwachen, beim Autofahren, im Museum oder in einem Gespräch. Und schreibe bitte jeden Gedanken auf. Er ist wichtig. Das bist DU. Und die wichtigsten Gedanken kommen in der Stille.

 

Nimm dir ein paar Wochen Zeit für deine Aufgaben

Wenn dir Wochen nicht reichen, mach Monate daraus. Mach weiter. Beginne und füge laufend neue Erkenntnisse zu deinen Listen und Aufgaben hinzu.

Nimm dir immer wieder Zeit für dich. Nimm dir bspw. täglich 15 Minuten. Gleich morgens nach dem Aufstehen. Dann sind deine Gedanken noch frisch. Geh entweder raus Spazieren oder setze dich mit einer Tasse Tee an den Tisch, oder bleib direkt im Bett und schnapp dir dein Purpose-Buch. Schreib auf – deine ersten Gedanken. Was liebst du? Was magst du überhaupt nicht? Wie würdest du den Tag jetzt, heute und hier verbringen, wenn alles möglich wäre? … die Aufgaben folgen im 3. Teil …

 

Der Purpose macht dich auch nicht “fertig”.

Viele denken sobald sie ihren Purpose endlich kennen, dann sind sie “fertig”. Dann ist alles gut, dann sind alle Probleme gelöst. Nein, so ist es nicht. Sobald du aber deinen Purpose weißt, weißt du in welche Richtung du gehen musst, damit es dir gut geht, damit du in DIR bist. Es gibt eine Richtung in welche du gehen solltest… Es gibt ein Thema, das DU bist. Und die Erfahrung zeigt, dass man dieses Thema angehen sollte. Dass man dieses Thema einfach machen sollte, denn dann bist du du. Und es wird sich ein Schritt nach dem anderen ergeben. Wenn wir das tun, was wir wirklich sind, dann sind wir bei uns selbst. Und dann kann wahre Liebe entstehen.

 

 

Einer der größten Fehler beim Suchen seines Purposes

Selbst kenne ich es zu gut: Während man seinen Purpose sucht, denkt man immer: Das muss etwas Großes sein. Das muss ich ganz fest spüren. Und dann gibt es nur diesen EINEN Weg. Und es gibt genau diese eine Aufgabe. Und genau so ist es NICHT. Zumindest ist es so wohl nur sehr selten. Dabei ist es viel mehr eine Richtung, in die man gehen sollte. Wichtig ist zu beginnen und dann wird ein Schritt nach dem anderen folgen. Wie auf einer Pilger-Reise.

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