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Südafrika, Safari

Wie du deinen Purpose finden kannst – Teil 1

In Gesprächen stelle ich immer wieder fest, wie viele Menschen sich “lost” fühlen. Freunde, Bekannte, Begegnungen hängen in der Luft, wissen nicht warum sie hier sind, fühlen sich gestresst oder einfach nicht daheim… sind immer auf der Suche nach “Mehr”. Auf der Suche nach dem “richtigen”, nach ihrem “Leben”. Ihnen fehlt etwas oder sie machen Dinge, die sie einfach nicht sind. Die sie langfristig krank und unzufrieden machen… Gehen arbeiten, um zu konsumieren. Und konsumieren, damit sie wieder arbeiten müssen. Riesige Reiseplanungen, regelmäßiger Jobwechsel, ständiger Konsum. Aber warum? Weil wir immer auf der Suche sind. Da nehme ich mich nicht aus. Auf der Suche nach dem “Mehr”, nach dem Sinn des Lebens, nach dem tieferen Warum. Warum bin ich?

Da muss es doch mehr geben. Und diese ständige Sehnsucht nach etwas treibt uns an, manchmal auch nicht. Manchmal führt sie auch zu Stillstand, Kummer und Krankheit.

Das wahre Glück, die wahre Zufriedenheit und die wahre Liebe fehlen oft… Weil wir einfach vergessen haben, wo wir dieses finden. Weil wir in erster Linie vergessen haben, wer wir wirklich sind.

Zuerst möchte ich dir sagen wie ich meinen Purpose fand, bevor es im zweiten Teil zu den Techniken geht wie du ihn in dir finden kannst.

 

Tiefe Schmerzen und mein wahres Gefühl führten mich zu meinem Purpose

Ich sitze hier und lausche zu wundervoller entspannter Musik. Die Playlist nennt sich “Coffeehouse” in Spotify. Ich liebe es einfach zu träumen, und einfach zu sein.

Die Frage nach dem Purpose stellen sich heute viele Menschen. Gott sei Dank. Und auch einige folgen diesem inneren “Why”. Jeder spricht davon. Es ist in aller Munde. Zumindest in der Startup Szene, sowie unter den Kreativen.

Doch wie findet man sein Why?

Ich ging den Weg. Ich habe diesen Purpose wohl schon seit meiner Jugendzeit gesucht. Da muss doch mehr sein! Ich hatte schon immer den Drang etwas zu erschaffen. Etwas zu tun. Etwas wertvolles zu tun und zu sein. Doch was genau? Was genau ist es, das ich tun MUSS?

 

Und jetzt im Nachhinein stelle ich fest. Wenn man so sehr danach sucht, wie ich es auch getan habe, dann sieht man ihn nicht. Es ist nämlich eigentlich ganz einfach. Der Purpose, das why, das warum oder wie auch immer du es nennen magst – es liegt in dir. Das bist du. Es ist so einfach. Doch man nimmt es nicht bewusst wahr, da „es“ als so selbstverständlich wahrgenommen wird. Und so banal wie es klingt, nehmen wir ihn oft gar nicht mehr wahr und haben ihn meist sogar verdrängt. Zudem haben wir gelernt, dass alles Gute schwer sein muss. Jedoch ist es genau anders herum. Das Gute und somit auch der Purpose sind ganz leicht und sind so naheliegend wie nichts anderes. Weil das DU bist.

 

Zurück zu mir: Ich probierte also unterschiedlichste Dinge aus. Ständig Neues, da es mir einfach nirgens so richtig zusagte. Zumindest dachte ich das. Angefangen von einer Grafik-Design Ausbildung – die genial war – über zick Praktika in unterschiedlichsten Bereichen und Branchen hin zu einem Studium der Wirtschaftsingenieurwesen. Unterschiedlichste Arbeitgeber beglückte ich als Mitarbeiterin im Marketing, vor der besten Entscheidung meines Lebens: Mein Herz schrie und es schrie. Und es schrie immer lauter. Mein Körper schmerzte, er war erfüllt von tiefsten Verspannungen. Schlaflose Nächte plagten mich und immer wieder tat mir etwas anderes weh. Bei jedem Job war es ein anderes Symptom. Meine Seele lies meinen Körper spüren: “So geht es nicht! Lebe jetzt endlich DEIN Leben. Sei wer du bist. Und vergeude deine Zeit nicht mit irgendetwas.” Irgendwann kam es dann wie ein Blitzschlag. Viel mir wie Schuppen von den Augen. Ich wusste es. Ich spürte es so sehr. Diese Gefühle führten mich dazu von heute auf morgen meinen Job zu kündigen und das zu tun, was ich bin. KÜNSTLERIN!

 

Ich sah so viele wunderschöne Fotos von so vielen erfolgreichen Fotografen und ich wusste es wieder wer ich in diesem Leben bin: Fotografin.

 

Also begann ich. Einfach so. Ich wusste, dass ich es bin und somit auch kann. Die Grundlagen der Fotografie hatte ich während meiner Grafik-Design Ausbildung gelernt. Nach der ich übrigens ein halbes Jahr bei einer renommierten Werbefotografin assistierte, da ich schon bereits während meiner Ausbildung Fotografin werden wollte… Es lag also soooo nahe, da es mir in jungen Jahren schon so viel Freude bereitet hatte.  Ich hatte es aber verdrängt. Und wollte es nicht sehen.

Der Entschluss war also gefallen. Was ich allerdings benötigte war tieferes Wissen und Erfahrung, welches ich mir über so viele Quellen wie möglich aneignete. Dank Internet ist das heute deutlich leichter als früher. Zudem fand ich viele erfolgreiche Profi-Fotografen, die mich coachten und mir Einblicke in ihr Tun schenkten. Es folgte ein Schritt nach dem anderen… Und es war die beste Entscheidung meines Lebens. Endlich frei zu sein. Ich zu sein. Künstlerin zu sein. Beginnen zu leben, wer ich wirklich bin.

Ja für mich war es die richtige Entscheidung meinem Herzen zu folgen. Die Schreie und Schmerzen nicht zu ignorieren. Sondern endlich hinzusehen, hinzuhören, endlich zu sein.

Und heute weiß ich, weil ich es erfahren habe: Wenn du krank wirst, wenn du starke Schmerzen hast, dann läuft etwas komplett falsch in deinem Leben. Dein Körper weist dich drauf hin. Und tut es solange bis er nicht mehr kann… Ignoriere diese Signale nicht. Sondern geh in die Stille und sei dir dir selbst bewusst. Auch ein (spiritueller) Therapeut kann dich auf deinem Weg begleiten und dich unterstützen.

Obwohl ich dieses tiefe Gefühl hatte. Obwohl ich jetzt im Nachhinein die richtigen Entscheidungen getroffen habe, war mir mein wahrer Purpose jedoch immer noch nicht wirklich klar… Ich war ja nur meinem Gefühl gefolgt… Aber das wichtige war, zu beginnen. Mit dem ersten Schritt! Endlich in die richtige Richtung zu gehen. Aber dazu mehr in den folgenden Teilen.

 

Inzwischen haben wir uns ein wundervolles Leben erschaffen, mit dem Ziel mehr wunderschönes für die Welt zu erschaffen. Das war nicht immer so. Ganz im Gegenteil. Viele Jahre war ich sehr unglücklich. Aber dieses “Unglück” hat mich dazu geführt nach Innen zu schauen und wirklich zu finden wer und was ich bin… 

 

Jetzt weiß ich: Es wäre auch leichter gegangen. Wenn ich einfach immer 100 % ehrlich gewesen wäre. Ehrlich zu mir selbst. Egal was von außen kommt. Aber da war ich noch zu jung und durfte alle diese Erfahrungen, die doch so wichtig waren, machen.

 

Aber auch nach dem ersten Schritt (der Gang in die Selbstständigkeit als Künstlerin) folgten viele und ich begab mich weiterhin auf die Suche nach meinem Kern. Heute weiß ich ihn: CREATING BEAUTY FOR A LOVELY FEELING.

 

Auf dem Weg meinen Purpose zu finden, erarbeitete ich zahlreiche Fragestellungen und Aufgaben. Welche das sind, schreibe ich dir gerne in den kommenden Teilen. Sei gespannt und folge mir weiterhin auch auf Instagram, damit ich dich auf der Suche deines wahren Kernes unterstützen kann. Ich wünsche es dir so sehr, dass du ihn findest und lebst! Ich wünsche es der gesamten Erd-Bevölkerung. Für dich, für uns alle. Für das wunderschöne Leben.

In Liebe, Corinna

2 Comments
  • Julia

    10. Januar 2018at10:02 Antworten

    Wow, Corinna! Das ist ein wahnsinnig faszinierender Text. So viel Authentizität, Offenheit, Mut und vorallem Zufriedenheit liegen darin. Herzlichen Dank für diese wahren und inspirierenden Worte. Und für den Einblick in dein Leben, in dein Inneres. Das tut unglaublich gut.
    Alles Liebe, Julia.

    • corinna

      12. Januar 2018at9:38 Antworten

      Liebe Julia, 1000 Dank für dein Feedback. Das ist unglaublich schön! Selbst sitzt man an solchen Texten und schreibt die Gedanken, die kommen… aber gleichzeitig weiß man natürlich nicht wie die Leser/innen darauf reagieren. DANKE 🙂 Ich wünsche dir alles LIEBE. Und hoffe auch dich damit ein Stück zu inspirieren.

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